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SBL Greifswald - Vom Archiv bis zum Zentral­klinikum - in Vorpommern bauen wir alles - außer Autos!

26.01.2021 • Liegenschaftsverwaltung und Staatlicher Hochbau
Das SBL Greifswald hat seinen Sitz in der Universitäts- und Hansestadt am Ryck, im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns. Seine derzeit 74 Mitarbeitenden erledigen von hier aus die Aufgaben im Staatlichen Hochbau für Land, Bund und Dritte und bringen Dienststellen des Landes in dafür geeigneten eigenen oder angemieteten Liegenschaften unter.

Der Chef

Das SBL Greifswald wird vom Architekten Stephan Aufdermauer geleitet. Seit Beginn dieses Jahres gibt er den Takt im Haus 8 am Gorzberg vor.

Das Ziel

"Ich möchte das SBL Greifswald zu einem leistungsfähigen Amt ausbauen und für die optimale Unterbringung der Landesdienststellen im nordöstlichen Landesteil zwischen Ribnitz-Damgarten und Heringsdorf sowie Sassnitz und Grimmen sorgen. Zufriedene Nutzer im Land und Auftraggeber des Bundes sind mein Ziel - dafür setze ich mich mit meinen Mitarbeitenden täglich ein."

Das Liegenschaftsmanagement

Das Objektmanagement des SBL Greifswald begleitet den kompletten Lebenszyklus einer Immobilie des Landes Mecklenburg-Vorpommern - von der Planung bis hin zur Verwertung. Hierfür betreuen 20 Immobilienkauf- und Verwaltungsfachangestellte, sowie engagiertes Hauspersonal ca. 270 Immobilien des Landes, als auch die Bedürfnisse der Landesverwaltung hinsichtlich des Gebäudemanagement.

Als Beispiel der Aufgabenvielfalt sei der Neubau des Justizzentrums Greifswald genannt. Schon in der Planung der künftigen Unterbringung der Justizbehörden an einem Standort, liefert das Objektmanagement die notwendigen Zahlen für die Anerkennung der Bedarfe, wie auch der Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit. Hierzu zählt unter anderen auch die Recherche des Marktes und das Darstellen von möglichen Varianten zur Unterbringung. Im folgenden Prozessen beteiligt sich das Objektmanagement an der Konzeption der neuen Immobilie hinsichtlich der wirtschaftlichen und organisatorischen Nutzung. Sind die verwendeten Materialien für die künftige Unterhaltung des Gebäudes geeignet? Ist die technische Ausstattung verbrauchs- und wartungsarm zu betreuen? Alle diese Fragen haben schon in dieser frühen Phase des Lebenszyklus einer Immobilie einen erheblichen Einfluss für die spätere wirtschaftliche Nutzung.

Mit der Inbetriebnahme der Immobilie beginnt des Kerngeschäft des Objektmanagements. Alle notwendigen Leistungen für den Betrieb einer Immobilie werden durch die Mitarbeiter geplant, notwendige Finanzmittel budgetiert und Leistungen am Markt einkauft, bis hin zu europaweiten Ausschreibungen von Reinigungs-, Bewachungs- und Außenanlagenverträgen.

Neben der stetigen Erbringung von Dienstleistungen, sowie deren Überwachung steht auch die Sicherstellung der Gebäudeinfrastruktur im Mittelpunkt des Portfolios. Zu einem liegt der Fokus auf die Sicherstellung der Verkehrssicherung und zu anderem auf die bauliche Erhaltung der vorhanden Gebäudestruktur. Hierfür werden im Rahmen der Bauunterhaltung präventive baulichen Maßnahme, als auch Maßnahmen der Instandsetzung durch die Mitarbeitenden des Objektmanagements erbracht.

Im weiteren Leben einer Immobilie begleitet das Objektmanagement die vielfältigen Nutzungsänderungen, Sanierungen und Grundinstandsetzungen für die dauerhafte Nutzung. Sollte eines Tages keine notwendige Landesnutzung für eine Immobilie vorliegen, so organisieren die MitarbeiterInnen des Dezernates alternative Nutzungen wie zum Beispiel Vermietungen/Verpachtungen an Dritte. Auch die Vorbereitung der Verwertung/Veräußerung einer Immobilie liegt in den Händen des Objektmanagements.

Zu den Nutzern der bereitgestellten Immobilien zählen u. a. die Justiz, die Polizei, die Finanzbehörden, die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur. Aufgrund dieser unterschiedlichen Nutzer, differenziert sich auch die Erbringung des Gebäudemanagements. Hierfür sind aktuell 900 Verträge in einem Umfang von 5,2 Millionen Euro (Stand 2020) von Nöten.

Das Baumanagement Bund und Land

Gebäude sind langfristige Eingriffe in unsere Umwelt. Daher setzen wir uns für hochwertige Bauprojekte ein. Dafür stehen Auszeichnungen als Beleg unseres Bemühens. So z. B. für den Neubau der Zahnklinik, der Entwicklung des innerstädtischen Uni-Campus Loefflerstraße, dem Neubau der Physik, den Neubauten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) im Rahmen des Landesbaupreises Mecklenburg-Vorpommerns sowie BDA Auszeichnungen.

Bund

Das bauliche hochkomplexe Großprojekt für das FLI, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems zwischen Greifswald und Stralsund steht vor dem Abschluss des Gesamtausbaus. Der Bund investierte an diesem Standort mehr als 350 Millionen Euro. Damit ist es die größte Investition des Bundes in den neuen Ländern außerhalb von Berlin.
Die Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber, im Wettbewerb um den Nachwuchs, investiert kontinuierlich auch in seine Kasernen. Derzeit werden so z. B. alle "Stuben" mit W-LAN ausgerüstet.

Land

Das Land M-V investiert derzeit verstärkt in die Modernisierung der Dienststellen der Polizei. Die Neubauten für die Einsatzkräfte der Polizei in Stralsund und Greifswald werden derzeit realisiert. Weitere sind in Vorbereitung.
Für die Universität Greifswald zu bauen heißt oft, Altes mit Neuem zu verbinden. Wobei alt heißt meist auch schön, da oft als Baudenkmal ausgewiesen. Eine spannende Herausforderung!
Zwei aktuelle Beispiele: Umbau der ehemaligen Inneren Medizin zur Fakultät für Rechtswissenschaften und die Sanierung der historischen Gewächshäuser des Botanischen Instituts.
Neueste Technik braucht jedoch auch "neue Kleider". So wird derzeit das neue Rechenzentrum der Universität gebaut - sogar vorbildlich energiesparend. Mit der Abwärme der Server heizen wir künftig andere Gebäude, z. B. den Neubau Im modernen Forschungsbau, dem Center for Functional Genomics of Microbes (C_FunGene), der in unmittelbarer Nähe am Berthold-Beitz-Platz steht.
Das Zentralklinikum als größter Einzelbaustein ist permanent in baulicher Entwicklung; diverse Planungen sind auch nach der Fertigstellung der Notaufnahme im vergangenen Jahr in Vorbereitung.
Interessant auch unsere landeseigenen Schlösser. Insbesondere das Schloss Ludwigsburg wird uns in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen. Aber auch das Jagdschloss Granitz sei genannt, für die das SBL Greifswald verantwortlich ist.
Projekte von besonderer Bedeutung, wie z. B. der Neubau eines Vorpommerschen Landesarchivs, werden ggf. in den kommenden Jahren auf den Weg gebracht und vom SBL Greifswald nach Beauftragung umgesetzt.

Das Personal

Die Neugründung des SBL Greifswald stärkt den Standort, auch was die personelle Ausstattung angeht. Um die künftigen Aufgaben bewältigen zu können, stellen wir Personal ein! Kommen Sie zum SBL Greifswald - unsere Stellenangebote finden Sie unter www.sbl-mv.de/Karriere!
Derzeit sind 74 engagierte Kolleginnen und Kollegen an Bord - verteilt auf die Bereiche Liegenschaften, Planen / Bauen und ergänzende Verwaltung.
Zur Bewältigung von in der Regel komplexen, individuellen Bauprojekten braucht es als fachkundiger Bauherr diverse Spezialisten, die im Zusammenspiel bauliche Lösungen vorbereiten und umsetzen. So braucht es Architekten, Statiker, Tiefbau-Ingenieure, Bauzeichner, Immobilienkaufleute und TGA-Ingenieure diverser Spezifikationen, wie z. B. Nachrichtentechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik.

Das Dienstgebäude

Das SBL Greifswald ist Am Gorzberg untergebracht, der unweit des Greifswalder Südbahnhofs, verkehrsgünstig an der Peripherie der Universitäts- und Hansestadt liegt. Ursprünglich konzipiert und genutzt als Wohnheim ausländischer Fachkräfte zur Erbauung des Kernkraftwerks Nord/Lubmin. Der klassische DDR-Plattenbau stammt aus den 1970er Jahren. Seit mehr als 25 Jahren sind wir nun schon Mieter und an diesem Standort ansässig. Zu Beginn als Landesbauamt Greifswald, dann ab 2004 als Geschäftsbereich Greifswald des landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) und seit Beginn des Jahres 2020 als SBL Greifswald.
Derzeit teilen wir uns das Dienstgebäude mit dem Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern.
Eine wichtige Außenstelle des SBL Greifswald befindet sich beim FLI Riems - eingerichtet für das Bauprojekt zum Gesamtausbau des FLI.

Das SBL Greifswald in Zahlen und Fakten

Adresse 17489 Greifswald, Am Gorzberg, Haus 8
Telefon +49 3834 559 87702
Leiter Dipl.-Ing. Architekt Stephan Aufdermauer
Mitarbeitende 74
  Baubereich   42
  Liegenschaften   20
  Leitung und allgemeine Verwaltung   12
Bauvolumen 2020 51 Millionen Euro
  derzeit größtes Bauprojekt 350,9 Millionen Euro - Gesamtausbau FLI Riems - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Volumen Bewirtschaftung 5,2 Millionen Euro
  bewirtschaftete Fläche 1.595.000 m²
  bewirtschaftete Fläche in Gebäuden 152.000 m²
  Anzahl Verträge ca. 900
  Volumen Anmietungen 1,8 Millionen Euro
  Anzahl Liegenschaften
Stand: 10. August 2020

Struktur des SBL Greifswald

Amtsleiter
Stephan Aufdermauer | ☎ 03834 559 87701 | ✉ schreiben
Stellvertretung
N. N. | ☎ | ✉
Presseanfragen
Stephan Aufdermauer | ☎ 03834 559 87701 | ✉ schreiben
Leiter der Geschäftsstelle
Christopher Leu | ☎ 03834 559 87704 | ✉ schreiben
Leiter Objektmanagement 1
Karsten Ullmann | ☎ 03834 559 87765 | ✉ schreiben
Leiterin Projektmanagement 1
Marlies Santo | ☎ 03834 559 87737 | ✉ schreiben
Leiter Servicemanagement 1
Stand: 8. Februar 2021

Lage Dienstgebäude SBL Greifswald